Buy local

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»buy local« ist ein Thema, das angesichts von online-Handel und verödeten Innenstädten zunehmend an Bedeutung gewinnt. Der von Buchhändlern gegründete Verein »buy local« will ein Bewusstsein dafür schaffen. Dorothee Junck, Inhaberin des Buchladens, gehört zu den Gründungsmitgliedern von »buy local«.

Worum es bei bei »buy local« genau geht, erklärt das Video, dessen Storyboard unsere Kundin Daniela Nase entwicket hat.

 

Wenn »Buy local« zum relativen Begriff wird

Man möchte es als Scherz auffassen, dass die Mayersche und sogar Thalia auf den Buy-Local-Pfad einschwenken. Wer kommt als nächster auf den Heimat-Trip? Weltbild? Amazon?

Besser man nimmt es ernst, denn so ist es schließlich gemeint, auch wenn das auf den ersten Blick etwas fremdartig wirkt. Kann die Mayersche mit ihrer Konzentration auf den Westen zumindest noch eine gewisse Regionalität für sich in Anspruch nehmen, so geht dies der bundesweiten Muse Thalia gänzlich ab. Und lokale Unternehmen sind beide, außer vielleicht an ihren Stammsitzen, nun wirklich nicht.

Die Botschaft, die beide Filialisten vermitteln wollen, ist aber auch eine andere, und sie ist nur ein Teil der »Buy-Local«-Aussage. Sie lautet: Wir sind stationär, also vor Ort und zum Anfassen.

Insoweit diese Botschaft das Publikum erreicht, ist das durchaus auch im Sinne der Independents, gilt die Aussage doch erst recht für sie. Und alles, was den Vorzug des Händlers »zum Anfassen« gegenüber dem berührungslosen Distanzhandel propagiert, ist erst einmal willkommen.

Nur gilt es aufzupassen, dass damit die Botschaft des »Buy local« für die Unabhängigen nicht verwässert wird. Die örtliche Filiale eines aus der Ferne gesteuerten Unternehmens ist zwar von der Präsenz her lokal, nicht aber in der inneren Ausrichtung. Sie hat zweifelsohne tüchtige Mitarbeiter und ein im Rahmen des Möglichen an den Ort angepasstes Angebot, aber sie hat nicht die lokalen Wurzeln, die informellen Beziehungen und Kenntnisse, die lokale Verankerung womöglich von der Schulbank an und über Generationen hinweg.

Und zum ökonomischen und kulturellen Wohl der Gemeinde trägt der Einkauf in der örtlichen Filiale eines woanders ansässigen Unternehmens gewiss mehr bei als der im Online-Versand. Im Vergleich mit den Indies jedoch eher weniger.

Dem Publikum, das einfache Unterscheidungen liebt, muss dies jetzt zusätzlich kommuniziert werden. Wenn Filialisten in Ihrem Ort rufen: "Wir sind auch hier!", dann muss ein entschiedenes: »Wir sind von hier!« die Antwort sein.

Ein Kommetar von Boris Langendorf

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