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Lesen hilft, den eigenen Weg zu finden: Ein kleiner Gang mit Sara Otto durch das Jugendbuch

Das Setting: Zwei Cappuccino, zwei Menschen, viele Bücher

Sie ist gerade eben zurück aus Portugal: Ich sitze mit Sara Otto im Wernhers im Nebenan. Wir sprechen übers Wandern, über das Gehen und das Lesen. Und über das Jugendbuch. Sara leitet das Kinder- und Jugendbuch im Buchladen. Auch Science-Fiction und Fantasy gehören dazu. Wie schon von Guido für die Literatur möchte ich von Sara wissen, worum es ihrer Wahrnehmung nach momentan im Jugendbuch geht. Welche Themen werden verhandelt? Gibt es einen bestimmten Sound im aktuellen Jugendbuch?

„Über Bücher können so viele Gespräche entstehen!“

Und man merkt Sara gut an, dass sie während ihrer Wanderungen durch Portugal einige dieser Gespräche hatte. Sie erzählt, dass es ihr ein Anliegen ist, genau das zu vermitteln: Dass man über Bücher miteinander in Kontakt kommen kann. Aber auch: Dass man mit sich selbst in Kontakt kommen kann. Lesen kann geradezu befreiend wirken, denn durch Geschichten und das Hineinversetzen in andere Menschen, Verhältnisse und Zeiten eröffnen sich Möglichkeiten und Ideen, wie Leben sein kann. Das kommt gerade im Jugendbuch zum Tragen, wenn es gilt, sich einen eigenen Weg zu suchen, für eigene Ideen und Vorstellungen einzustehen und Selbstwirksamkeit zu erfahren.

Da sind wir dann auch bei den Büchern, die Sara zuletzt besonders auffielen. Weiterlesen »