Tote Mädchen lügen nicht

Jay Asher Tote Mädchen lügen nicht

Seit kurzem ist in der Oberstufenklasse von Clay ein Stuhl leer. Und er bleibt auch leer, denn Hannah Baker hat sich das Leben genommen. Die Mitschüler und Lehrer reagierten auf den Selbstmord des Mädchens mit Bestürzung; niemand konnte sich die Tat erklären. Dann erhält Clay einen Schuhkarton, gefüllt mit Musikkassetten. Er ist fassungslos, als er darauf Hannas Stimme hört - live und in Stereo. Vor ihrem Tod hat sie ihre Erlebnisse und Gedanken aufgezeichnet. Dreizehn Personen sollen sich nun ihre Geschichte anhören, denn sie alle haben bei ihrem Tod eine Rolle gespielt. Nacheinander erhalten alle die Kassetten; jeder, der sie angehört hat, schickt sie an die nächstbenannte Person in Hannahs Geschichte weiter. Die Empfänger sind nicht nur Freunde und Mitschüler, auch Lehrer erhalten Post von der Toten, so dass am Ende für keinen die müde Entschuldigung bleibt, er habe nichts mit ihrem Tod zu tun und könne ihn sich auch gar nicht erklären. Einzeln betrachtet, waren es Kleinigkeiten, die für Hannah am Ende zu einer erdrückenden Last wurden. An erster Stelle in ihrer Erzählung steht Justin, der erste Junge den sie geküsst hat. Später erfährt sie, dass Justin die harmlose romantische Sache aufbauscht und bei seinen Freunden mit seinen sexuellen Erfahrungen prahlt. „Ein Gerücht um einen Kuss hat mir den Ruf eingebracht, den andere Leute für bare Münze nehmen.“ Tyler, ein Junge aus ihrer Klasse, verfolgt sie seither mit seinem Fotoapparat und lauert ihr sogar nachts vor ihrem Zimmer mit seiner Kamera auf. Um ihn zu ärgern, massiert sie eines Abends ihre Freundin Courtney und bestätigt so aus Jux wieder ihren schlechten Ruf. Keine gute Idee.

cbt · 288 Seiten · ISBN 978-3-570-16020-6 · Kinder- und Jugendbuch (ab 13. J.) · 2009

14,95 EUR (inkl. 7% MwSt.)

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