Patria

Fernando Aramburu Patria

Guido Krey

Ein Tipp von Guido Krey

2011 stellte die Separatistenorganisation ETA den bewaffneten Kampf für ein unabhängiges Baskenland nach 50 Jahren ein. Aramburus überwältigender Roman erzählt diesen Konflikt anhand der Geschichte von zwei Familien: eine Chronik der Freundschaft und Entzweiung, die sich auch der Frage stellt, ob Aussöhnung mit den Tätern möglich ist.


und das sagt der Verlag dazu:

Die beiden Frauen und ihre Familie, um die es in Fernando Aramburus von der Kritik gefeierten und mit den größten spanischen Literaturpreisen ausgezeichneten Roman geht, sehen ihre Heimat mit verschiedenen Augen.

Bittori sitzt am Grab ihres Mannes Txato, der vor über zwanzig Jahren von Terroristen erschossen wurde. Sie erzählt ihm, dass sie beschlossen hat, in das Haus, in dem sie wohnten, zurückzukehren. Denn sie will herausfinden, was damals wirklich geschehen ist, und wieder unter denen leben, die einst schweigend zugesehen hatten, wie ihre Familie ausgegrenzt wurde. Das Auftauchen von Bittori beendet schlagartig die vermeintliche Ruhe im Dorf. Vor allem die Nachbarin Miren, damals ihre beste Freundin, heute Mutter eines Sohnes, der als Terrorist in Haft sitzt, zeigt sich alarmiert. Dass Mirens Sohn etwas mit dem Tod ihres Mannes zu tun hat, ist Bittoris schlimmste Befürchtung. Die beiden Frauen gehen sich aus dem Weg, doch irgendwann lässt sich die lange erwartete Begegnung nicht mehr vermeiden...

Ein Bestseller in Spanien, monatelang auf Platz 1 der Bestsellerliste, ein epochemachender Roman über Schuld und Vergebung, Freundschaft und Liebe, der zeigt, wie Terrorismus den inneren Kern einer Gemeinschaft angreift und wie lange es dauert, bis die Menschen wieder zueinander finden.

rowohlt · 768 Seiten · ISBN 978-3-498-00102-5 · Roman · 2018

25,00 EUR (inkl. 7% MwSt.)

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