»Die Mauer«

 »Die Mauer«

John Lanchester »Die Mauer«

Jasmin Odabasi

Ein Tipp von Jasmin Odabasi

Kalt, düster und voller Überraschungen, so habe ich den neue Roman von John Lanchester empfunden.
Der Autor entwirft ein Szenario nach dem Brexit und einer großen Klimakatastrophe, in dem sich die ganze Welt im Flucht- oder Verteidigungsmodus befindet. Alle Strände der Welt sind verschwunden und Verteidigungsmauern gewichen auf denen Generationen junger Menschen 2 Jahre Wachdienst leisten müssen. Beklemmend, eindringlich, aktuell. So schnell werde ich dieses Buch wohl nicht vergessen.Die Übersetzung kommt aus dem Englischen von Dorothee Merkel.


und das sagt der Verlag dazu:

Joseph Kavanagh tritt seinen Dienst auf der Mauer an, die England seit dem großen Wandel umgibt. Er gehört nun zu jener Gruppe von jungen Menschen, die die Mauer unter Einsatz ihres Lebens gegen Eindringlinge verteidigt. Der Preis für ein mögliches Versagen ist hoch. Schaffen es Eindringlinge ins Land, werden die verantwortlichen Verteidiger dem Meer – und somit dem sicheren Tod – übergeben. Das Leben auf der Mauer verlangt Kavanagh einiges ab, doch seine Einheit wird zu seiner Familie, und mit Hifa, einer jungen Frau, fühlt er sich besonders eng verbunden. Gemeinsam absolvieren sie Kampfübungen, die sie auf den Ernstfall vorbereiten sollen. Denn ihre Gegner können jeden Moment angreifen. Und die sind gefährlich, weil sie für ein Leben hinter der Mauer alles aufs Spiel setzen.
John Lanchester geht in seinem neuen Roman alle Herausforderungen unserer Zeit an – Flüchtlingsströme, wachsende politische Differenzen und die immer größer werdende Angst in der Bevölkerung – und verwebt diese zu einer hochgradig spannenden Geschichte über Liebe und Vertrauen sowie über den Kampf ums Überleben.

Klett-Cotta · 348 Seiten · ISBN 978-3-608-96391-5 · 2019

24 EUR (inkl. 7% MwSt.)

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