»Stella«

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Takis Würger »Stella«

Heike Thelen

Ein Tipp von Heike Thelen

Eine mitreissende und eindrucksvolle Geschichte, die 1942 in Berlin angesiedelt ist. Ein sehr junger reicher Schweizer kommt mitten im Krieg nach Berlin, um sich selbst ein Bild der Deutschen machen zu können. Er kann sich nicht nur das beste Hotel am Platz leisten, sondern seine Mittel erlauben es ihm auch mitten im Krieg richtigen Kaffee, Champagner, Austern u.ä. zu verzehren. Nichtsdestotrotz taucht er in das verbotene Nachtleben ab, verliebt sich in Stella und es beginnt die Geschichte Stellas, eine verzweifelte Überlebensgeschichte, die einen konfrontiert mit der Frage, wie weit geht man für das eigene Überleben. Der Roman basiert auf der wahren Geschichte Stella Goldschlags. Takis Würger hat viele Details recherchiert und diese eingearbeitet; entstanden ist ein durch und durch gelungenes überzeugendes Werk!


und das sagt der Verlag dazu:

Es ist 1942. Friedrich, ein stiller junger Mann, kommt vom Genfer See nach Berlin. In einer Kunstschule trifft er Kristin. Sie nimmt Friedrich mit in die geheimen Jazzclubs. Sie trinkt Kognak mit ihm und gibt ihm seinen ersten Kuss. Bei ihr kann er sich einbilden, der Krieg sei weit weg. Eines Morgens klopft Kristin an seine Tür, verletzt, mit Striemen im Gesicht: "Ich habe dir nicht die Wahrheit gesagt." Sie heißt Stella und ist Jüdin. Die Gestapo hat sie enttarnt und zwingt sie zu einem unmenschlichen Pakt: Wird sie, um ihre Familie zu retten, untergetauchte Juden denunzieren? Eine Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht – über die Entscheidung, sich selbst zu verraten oder seine Liebe.

Hanser Verlag · 224 Seiten · ISBN 978-3-446-25993-5 · 2019

22 EUR (inkl. 7% MwSt.)

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