«Das Land der Anderen»

«Das Land der Anderen»

Leïla Slimani. «Das Land der Anderen»

Guido Krey

Ein Tipp von Guido Krey

Mathilde kommt nach dem Ende des 2. Weltkriegs aus dem Elsass nach Marokko. Ihr von dort stammender Mann Amine, ein ehemaliger Soldat der französischen Armee, möchte seinen Traum von einer eigenen Farm in der Nähe von Meknès verwirklichen. Doch anstatt orientalischem Überfluss findet die schwangere Mathilde karges Land und eine koloniale Zwei-Klassen-Gesellschaft vor. Die Strenge der Tradition, die Unterdrückung der Frau, die rassistische Diskriminierung der Einheimischen in einem kolonialisierten Land bestimmen
die gesellschaftliche Realität. Ein nüchtern, unaufgeregt erzählter Roman, von dennoch großer Spannung. Der Auftakt einer Trilogie über Marokko in den Jahren 1945-2015! Die Übersetzung kommt aus dem  Französischen von Amelie Thoma
 


und das sagt der Verlag dazu:

Mathilde, eine junge Elsässerin, verliebt sich am Ende des Zweiten Weltkriegs in Amine Belhaj, einen marokkanischen Offizier im Dienst der französischen Armee. Die beiden heiraten und lassen sich in der Nähe von Meknès nieder, am Fuß des Atlas-Gebirges, auf einem abgelegenen Hof, den Amine von seinem Vater geerbt hat. Während er versucht, dem steinigen Boden einen kargen Ertrag abzutrotzen, zieht Mathilde die beiden Kinder groß. Voller Freiheitsdrang hatte sie den Aufbruch in ein neues, unbekanntes Leben gewagt und muss doch bald ernüchternde Erfahrungen machen: den alltäglichen Rassismus der französischen Kolonialgesellschaft, in der eine Ehe zwischen einem Araber und einer Französin nicht vorgesehen ist, die patriarchalischen Traditionen der Einheimischen, das Unverständnis des eigenen Mannes. Aber Mathilde gibt nicht auf. Sie kämpft um Anerkennung und ihr Leben im Land der Anderen.

Luchterhand · 384 Seiten · ISBN 978-3-630-87646-7 · 2021

22 EUR (inkl. 7% MwSt.)

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