Die Romane von Volker Kutscher wurden erfolgreich als „Babylon Berlin“ verfilmt. Sie enden 1938. Was passierte mit Gereon Rath, Charlotte Ritter oder Wilhelm Böhm? In "Westend" erzählt Volker Kutscher davon, wie es seinen Figuren im Krieg und in den Jahren danach ergangen ist. Illustriert hat das Buch eine der beliebtesten Illustratorinnen Deutschlands, Kat Menschik. Beide kommen zu uns nach Nippes, erzählen von ihrer gemeinsamen Arbeit und natürlich von den Kriminalromanen mit Gereon Rath.
Die Lesung findet am Dienstag, den 12. Mai 2026, in der Scheune im Bürgerzentrum Nippes Altenberger Hof statt. Beginn ist 19:30 Uhr. Tickets (25€) gibt es im Buchladen und online im Shop von einzigundartig.
Das Buch "Westend": Berlin-Westend, 1973 – ein Tonband, ein Interview, eine Überraschung: Der Privatdozent Hans Singer besucht den 74-jährigen Kriminalkommissar a.D. Gereon Rath im Seniorenheim, weil er über die Arbeit der Berliner Polizei im Wechsel der politischen Systeme forscht. Insbesondere die Polizistenmorde am Bülowplatz 1931 und zwei damals steckbrieflich gesuchte Männer interessieren den Historiker. Denn die haben später im Staatsapparat der DDR eine steile Karriere gemacht.
Zum Unbehagen des Kommissars a.D. nimmt das Gespräch eine überraschende Wendung. Singer weiß bestens über Raths Vergangenheit Bescheid, er kennt die alten Kollegen, ja sogar seine Exfrau. Und er ist einer Sache auf der Spur, über die Rath unter keinen Umständen reden will: Ereignisse, die sich 1953 in Ostberlin zugetragen haben und bei denen auch die Morde von 1931 eine Rolle spielten.