Zoes Geschichte hat mich ab dem ersten Satz in ihren Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Ihre Erlebnisse haben mich mal lächeln und mal weinen lassen, haben mich aufgewühlt und dann wieder beruhigt. Manche Entscheidungen haben mich wütend gemacht, andere konnte ich nur zu gut nachvollziehen. Und am Ende wollte ich nicht, dass es schon zu Ende ist, obwohl Sophia Como den perfekten Schluss für "Halbwach" gefunden hat.
Wenn es eine Fortsetzung geben sollte, brauche ich sie, denn ich würde gern mehr von Zoe und ihren Freund*innen erfahren.
Zum Glück, fand ich schon das Cover in der Vorschau spannend, sonst hätte ich es vielleicht nie gelesen und das wäre wirklich ein Verlust. Ich liebe dieses Buch!
Als erfolgreiche Autorin liebt Zoe romantische Geschichten – solange sie nicht ihre eigenen sind. Denn im wahren Leben bedeutet Liebe für sie Enge und Stress. Also bleibt sie unabhängig, geht feiern, hat One Nights Stands und treibt ihre Karriere voran. Zoe ist überzeugt: Sie braucht keine Beziehung. Als sie den attraktiven Mael kennenlernt, scheint alles perfekt. Auch er möchte unter keinen Umständen eine feste Bindung eingehen und bietet Zoe genau das, was sie will - Nähe ohne Verpflichtung. Doch diese Nähe fühlt sich mit einem Mal gar nicht mehr so unverbindlich an, und Zoes sorgfältig entwickeltes Lebenskonzept bekommt Risse. Schließlich begibt sie sich auf eine schonungslos ehrliche Reise zu sich selbst und muss dabei nicht wenige Fragen beantworten: Was wird von uns in Beziehungen erwartet? Warum wollen wir immer das, was wir nicht haben können? Und warum ist sie wirklich seit so vielen Jahren Single?